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9. März 2019

Heute am Public Swimming Pool in Sea Point - schön bunt und das mit Getöse

Heute am Public Swimmingpool in Sea Point. Da war was los. Und von über all her kamen immer mehr Kinder - schön in Zweierreihen, Hand-in-Hand. Und eigentlich ist es in der Regel am Samstag ganz gechillt hier.

1. Dezember 2018

Zum Jahresende...

...melde ich mich ab. Was war das wieder für ein schönes Jahr, so insgesamt. Hier in Südafrika mit wunderschönen Sonnenauf- und untergängen. Herrlichen Entdeckungen, wie Riebeek-Kasteel, tollen Gesprächen. Ich habe hier wohl aus meiner Perspektive die besten Bilder gemacht. Und in Deutschland hatte und habe ich so erfüllende Jobs mit wunderbaren Menschen. Ich hatte hier die Zeit und Konzentration meine Homepage zu relaunchen. Und habe mein Studium erfolgreich abgeschlossen und gleich eine neue Zertifizierung als Experte für Positive Psychologie und zum Selbstwirksamkeitscoach begonnen. Wieder viel gelesen und gelernt. Mehr geht nicht. Und mit der Fern-(ehe)beziehung klappt es auch noch nach so vielen Jahren. 

Und all denen, die hier lesen und meinem kleinen Blog folgen danke ich. Schön, dass ihr an dem, was ich aus meiner Perspektive berichte teilhabt. Ich wünsche euch eine schöne Weihnachtszeit! Ich bin morgen in Hamburg und werde die Weihnachtszeit genießen - und das wünsche ich euch auch!

BeHappy!

  
Natürlich aufgenommen in Südafrika - West Coast National Park - bei 25 Grad.

25. November 2018

Ein Auto voller "Geflügel" - 3 Hühner und ein Flamingo.

Am Sonntag baden in der Lagune von Langebaan - nicht ohne meinen pinki Flamingo... so ist wohl diese südafrikanische Mädelscrew unterwegs. Selber aufpumpen - blöd. Zur Tankstelle - die Weltidee.

1. Aufpumpen (lassen), 2. Transport - so konnten einige Menschen beschäftigt werden. Irgendwann sind sie mit offener Heckklappe und halb verstautem Spielzeug mit viel Aufmerksamkeit abgefahren. Hier werden ja Menschen auf den Ladeflächen von A nach B gebracht, warum nicht auch ein riesiger Plastik-Flamingo, der zur Hälfte aus dem Auto die Welt anblickt - da ist man hier nicht so.





Und dann habe ich mich noch kurz in die Fototapete gestellt.

Nun bin ich ja bereits seit kurzem verheiratet - allerdings so ein Antrag hier unter dem Blumengedöns, ach, das wäre vielleicht doch etwas zu kitschig für mich. Hier jedenfalls wurde sich gestern tatsächlich verlobt. Die ganze Familie war eingeweiht, sie hat ja gesagt...

19. November 2018

Das ist nötig gewesen...

...na endlich, auch in Kapstadt ist es angekommen: wir haben ein globales Plastikproblem. Im Juli bei PicknPay wurde noch eine(!) einzelne Paprika in Plastik verpackt und jetzt (endlich) wird am Flughafen auf eben unser globales Plastikproblem hingewiesen. Mein Beitrag: kleine Stoffssäckchen, Gemüse und Obst hinein, Plastik (wenn leider immer noch vorhanden) vor/im Laden entfernen und einfach da lassen.



 


Das wäre doch nicht nötig gewesen...

...vom Flughafen bis vor die Stadt am Strassenrand deutsche Flaggen - nicht für mich. Für unseren Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier. Das ist nett und gastfreundlich.
 

1. April 2018

Ostersonntag

Keine Tulpen, keine Osterglocken, keine Osterdeko, keinen Eierlikör: Darling, das mache ich nur einmal!
 Dafür Konzert mit Sonnenuntergang im Kirstenbosch Park! Etwas versöhnt.

30. November 2015

Front Row für drei Stunden

Kann doch nicht sein, dass ich hier drei Wochen bin und nicht einmal am Beach war. Heute Wetter gut, Arbeit mitgenommen. In den Mokelbus gesprungen. Und Front Row Liege und Schirm gebucht.





 

25. November 2015

Aufreger: Verkehr


Dieser Post ist mit Hilfreich gelabelt. Warum? Weil man sich nicht wundern soll, was hier so alles passiert. Vor allem, wenn der Verkehr steht und nichts mehr geht.

1. Heute ist Chaos in Kapstadt. Die Züge fahren nicht mehr. 

Die Stromkabel sind von Menschen in Khayelitsha angezapft worden, man kann es auch Diebstahl nennen. Dies hat die Bahn herausgefunden, die Leute sollten das mal lassen. Haben sie aber nicht. Dann wurde die Bahn aktiv, was dazu führte, dass es tätliche Angriffe gab. Die Bahn hat dann für heute ganz simpel einfach mal die Züge nicht fahren lassen. Und somit konnten die Menschen aus dem Township nur verspätet zu ihren Jobs in Kapstadt kommen. Das mit erhöhten Kosten, weil sie ein Taxi nehmen mussten.

2. Ganz schlimm: mal eben über die Autobahn laufen.

Am Wochenende war wieder einmal Stau. Wir sehen es häufig, dass Menschen insbesondere um die Townships herum, entweder am Rand der Autobahn laufen oder diese zu Fuß überqueren. Insbesondere wenn es dunkel ist, eine Katastrophe. So geschehen auch am Sonntag, denn ein Toter lag auf der Autobahn. Und es war nicht das erste Mal, dass wir das gesehen haben. Wirklich furchtbar. 
     

11. November 2015

So...

...nun bin ich mal wieder angekommen. Und dieses Mal mit zwei Koffern, denn hier gibt es viel und dennoch nicht alles. Angefangen hat es mit der Spülbürste von Tchibo, die passte einfach in das Farbkonzept und musste mit. Dann war da noch der Meßbecher, hier wäscht sich immer die Einheit weg, weil nur aufgedruckt. Und dann war da noch eine Bettüberdecke, die selbstgenäht auch besser ins Konzept passt. Und die Markisen, die es hier auch nicht massgeschneidert gibt...jedenfalls mache ich es lieber selber, als es zu erklären. Ach ja, und dann habe ich an langen entspannten Abenden auf dem Sofa oder im Zug bevorzugt noch Kissen gehäkelt oder gestrickt und bei Ikea kam auch wieder eins zum anderen. Beim Italiener mit meiner Christine habe ich diesen einen ultimativen Aschenbecher entdeckt, den wollte ich unbedingt, weil er eben in die Farbwelt passt (puh, ja, das ist schon etwas gaga) und landete ebenfalls im Koffer. Und dann ist da ja noch der Mann, der braucht mal Schuhe und Hemden und dann auch noch Socken, gut...bring ich dann mal mit, weil es in Hamburg doch besseres zu kaufen gibt. Übrigens sagen mir das alle, die einen zweiten Wohnsitz irgendwo haben, sie bringen immer alles aus Deutschland mit. Egal, ob Südafrika oder Mallorca. Ich denke dann, da mischt sich eben das eine mit dem anderen. Und: glaubt nicht, wenn Ihr auswandern wollt, dass Ihr von der Heimat loskommt! Es ist doch ein Segen, dass man beides hat!
Allerdings: den Männerteil muss ich zum Teil eben wieder mit zurücknehmen, passt nicht, hab mich wohl verguckt....

Dafür passen hier meine neuen DIY-Flaschenhussen "Pimp your bottle" mega in das Gesamtkonzept der Wohnung hinein:

    
         

12. August 2015

Bin dann gleich mal wieder weg...

...und es ist wie immer eine Mischung von Freude auf Hamburg, all meine Freunde, tolle Jobs und auch ein wenig Traurig-sein, denn jetzt beginnt wieder die Zeit der Long-Distance-Relationship.

Wir haben wieder viel unternommen, viel gesehen und tolle Menschen getroffen. Bei Understand, Hope & Care haben wir angefangen das Schlafzimmer zu streichen. Im November werden wir einen Workshop im Township durchführen, ein wenig Training im Leadership und Optimierung der Struktur in der Aufgabenverteilung.

Ich freue mich auf die Zeit, wenn ich wieder in Kapstadt bin.

Bis dahin habt alle ein gute Zeit mit

   

1. August 2015

Ein Tag mit dem Liechtensteiner Rugby Team vom FC Vaduz und einer freudigen Entdeckung...

In Langa auf dem Sports Complex spielte heute mehrfach die Rugby-Mannschaft des FC Vaduz aus Liechtenstein gegen diverse Mannschaften aus der Umgebung. Eingeladen wurden wir von Agnes und Neil, die die gesamte Reise für die Mannschaft organisiert haben.

Das war besonders schön für Heinz, da ein kleines Stück Heimat auf dem Grün stand.








Schnell das Trikot gewechselt und das nächste Spiel folgte:

Ich für meinen Teil verstehe diese Sportart gar nicht und wundere mich immer wieder, dass die Herren so gern aufeinander liegen.

Gut, dann check ich hier mal die Lage in Langa und finde auf dem Platz dies:

Auf dem Sportplatz in einem der ältesten Township Kapstadt´s wird Hockey gespielt!  War das toll mit den Kids rumzudaddeln. Was liebe ich diesen Sport! 

Als ich den Hockey Stick wieder einem Kind zurückgab, wurde ich gefragt, ob ich etwas zu essen habe. Das brachte mich in die Realität zurück.   

Bei herrlichem Wetter in urbaner Kulisse (Kraftwerk) und mit einem schönen Panorama (Tafelberg) hatte jeder seins. Wir waren hier:

Starke Männer brauchen nach getanem Männersport ordentlich Fleisch...

...herrlich. Wir sind von Agnes und Neil eingeladen. Heute Abend wird gebraait. Aber dieses Mal ist es ein Spit Braai, und das ist für mich neu. Die ganze Rugby-Mannschaft war dabei und ebenso die gesamte Familie.



Die Vegetarier und Veganer überspringen die nächsten Bilder. Für alle anderen: es war megalecker!

Das hier sind Hühnchenstapel: 

Und das hier ist oder war ein Lamm...

Und um ein wenig "einheimisch" rüberzukommen, habe ich mich schließlich dem einheimisch sehr populären Klipdrift mit Cola hingegeben. Wein und Bier kann man ja immer.

Stimmung gabs auch:
 


Das war ein ganz toller Tag und wir danken Agnes, Neil, besonders Galvin für die Gastfreundschaft, der Familie und dem Team, dass wir dabei sein durften! 

27. Juli 2015

Puh, bin ich gerührt...

...wir haben doch gestern mit Ruth und den Kindern einen Ausflug gemacht. Heute kommt Ruth und bringt uns das:

Von Aneesa (11 Jahre) 

Von Amarah (7 Jahre) 

Von Haniefa (8 Jahre)
  
Ismail war noch nicht fertig! Er ist ein richtig guter Zeichner, wir dürfen gespannt sein!

26. Juli 2015

Who is Ruth? Ruth hat keine Kinder und dennoch hat sie vier...

Heute möchte ich Euch Ruth vorstellen. Ruth kam zu uns als Ersatz für Elizabeth. Ruth ist Anfang Dreißig. Ihr Vater war Südafrikaner, ihre Mama kommt aus Zambia. Irgendwann vor einigen Jahren hat ihre ältere Schwester die vier Kinder zu Ruth gebracht, nur für kurze Zeit. Das ist jetzt fünf Jahre her. Seitdem leben die vier Kinder bei Ruth, bei ihrer Tante, die sie mittlerweile Mummy nennen.
Die Mutter, also Ruth´s Schwester ist nicht zu finden.

Ruth und eben auch die Kinder sind ausgesprochen intelligent, aufgeweckt und lieb. Als wir uns am Sonntag trafen, vielen uns die Kleinen gleich um unseren dicken weißen Hals und herzten uns. 
Ruth hat keine ID-Card, also keinen Personalausweis. Keine ID, kein Job. Der Vater hatte versäumt die südafrikanische ID für seine Kinder anzumelden. Der Vater kann es nicht mehr machen, er ist gestorne. Die ID nachträglich zu beschaffen ist aufwendig, heißt nach Pretoria zu fahren, dies unbedingt mit der Mutter als Zeugin und natürlich ist die Reise dorthin mit hohen Kosten verbunden. Jetzt wartet Ruth dringend auf ein Antwortschreiben aus Pretoria.

Vier Kinder, die nicht die eigenen sind. Für die wöchentlich das Busgeld bezahlt, Klamotten, Essen gekauft werden muss. 

Einmal fehlte das Busgeld für einen Monat, Ismail konnte die Arbeiten nicht mitschreiben und jetzt muss er die Klasse wiederholen.

Es gab schon die Situation, dass Ruth gearbeitet hat und von dem vereinbarten Lohn nur einen Teil bekommen hat.

Wie sagte sie zu mir: "es ist, als hast du kein Land".

Sonntag um 12 Uhr in Khayelitsha und dann ins Aquarium

Ich sag mal so, manchmal ist der Mann eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme, zum Beispiel wenn alles erdenkliche liegengelassen wird, weil natürlich Mann mit viel wichtigeren Dingen beschäftigt ist. Oder wenn die Milch draußen stehen gelassen wird und dann im Nachmittagskaffee flockt, aber das liegt ja nicht am Mann, sondern daran, dass die nicht richtig pasteurisiert ist - iss klar. Und manchmal, da sind die Kerle eine echte Bereicherung!

Darling hatte die Idee, dass wir Ruth und die Kinder zu einem Tripp am Sonntag, also heute einladen könnten. Wir haben uns in Khayelithsa verabredet. Am großen Braai-Platz. Ruth stand mit den Kindern woanders, was mir die Möglichkeit gab hier mal die Lage zu checken.


Am Sonntag wird sich schick gemacht:
    
Und die vier Kinder nebst Ruth auf den Rücksitz verfrachtet haben wir uns aufgemacht ins Aquarium, denn das haben sich alle Kids gewünscht.






Highlights: Pinguin-Fütterung und Basteln an einem eigenen kleinen Notizbuch




Weil Sonntag ist, ging es zu McDonalds, wo ganz plötzlich der Strom ausfiel, was hier öfter mal am Wochenende passiert...wir haben unser Essen noch bekommen und waren zum Picknick an der Beach Promenade in Sea Point.



Die Kids haben ein Video mit meiner Kamera gemacht, 5 Minuten verschwommen, die ich Euch erspare und nur einige Bilder daraus zeige.