22. August 2016

Jeremy Loops kommt am 4.11.2016 nach Hamburg - zum Vormerken und Hingehen!

Jeremy Loops kommt nach Hamburg! Am 4. November 2016 im Mojo Club spielt der Singer-Songwriter aus Südafrika.

Ich habe ihn 2014 in Kirstenbosch in Kapstadt gesehen und war total begeistert.

Zusammen mit dem Rapper Motheo Moleko und dem Saxophonisten Jamie Faull, veröffentlichte er im Jahr 2014 sein Debütalbum „Trading Change“. Das Album erreichte nach wenigen Wochen in Südafrika die Nummer 1 der Charts und wurde mit Gold ausgezeichnet. Für iTunes Südafrika war es zudem das „Album des Jahres“. Mit den ausgekoppelten Nr. 1-Singles „Down South (ft. Motheo Moleko)“, „Skinny Blues“ und „Sinner“ gelang dem Modern-Folk-Sänger auch der internationale Durchbruch.








https://www.youtube.com/watch?time_continue=22&v=goaYYlaj6R8

24. April 2016

Tafelberg - auf dem Plateau wandern, einen Eindruck der Region gewinnen, Mega-View

Sieben Jahre gemeinsam, davon die letzten Jahre auf zwei Kontinenten, dass feiern wir mit einem Picknick auf dem Tafelberg, dem siebten der sieben Naturwunder.

Es gibt einige pussierliche Tierchen, Chinesen sind an diesen Spots auch immer da, erkennbar im Outfit, etwas lauter im Auftreten und dann findet man doch noch ein lauschiges Plätzchen in der Stille und mit einem beeindruckenden View.

Hier bekommt man einen guten Eindruck der Region, ich weiß oft nicht, wie das von A nach B und dem Berg mit dem Finger auf der Landkarte funktioniert. Jetzt habe ich eine Idee. 

Es lohnt sich unbedingt und auch die Karten vor her online zu bestellen, denn dann spart man sich das Anstehen.
Online-Tickets hier und hier.

 



 



 
  

23. April 2016

Neue Gardinen für Understand, Hope & Care

Heute haben wir Asanda in Khayelitsha besucht und die neuen eigenhändig genähten Gardinen für das Kinderschlafzimmer und die Küche aufgehängt. Die drei Kids haben nach einer klitzekleinen Anleitung fleißig mitgeholfen. Eine Gemeinschaftsarbeit im besten Sinn. Und passend zu den Wandmalereien von Asanda. 







     

19. April 2016

Africa Nova - so häufig schon dran vorbei gelaufen ...

...und jetzt muss es doch mal gezeigt werden: Was für ein hübscher kleiner Laden im Cape Quarter. Na ja, nun lassen sich afrikanische "Mitbringsel" per se nicht unbedingt in das urbane deutsche Living integrieren. Und gleichzeitig ist das hier eine Inspiration an Farben und kleinen, großen hübschen Dingen.


Wieso ist das so...

Mindestens einmal die Woche laufe ich diesen Weg, 20 Minuten, um ganz profan einkaufen zu gehen. Milch, Brot oder what ever. Ich denke mir nichts dabei. Laufe einfach den Hill hinunter. Frage mich, ob ich oder der Bus schneller ist. Und jetzt sehe ich die Fotos und denke, wie cool und urban ist das denn. Aber Achtung: ich laufe, ich schleppe auch die Dinge meines Einkaufs wieder nach Hause. In Hamburg sitze ich schwupps auf dem Fahrrad. Hier braucht es die doppelte Zeit für alles. Wenn man gechillt ist, easy.  Bin ich nicht. Bin ja nicht im Urlaub.
Und warum nimmt man eigentlich auf Bildern alles anders war, als wenn man mittendrin steckt? Wieso ist das so...? 


17. April 2016

Sonntag: Ausflug in den West-Coast-Nationalpark

Ein feiner Ausflug war das heute: hundert Kilometer von Kapstadt entfernt auf dem Weg nach Langebaan bzw. Paternoster liegt der West-Coast-Nationalpark. Viel Busch, viel Ruhe, die 15 Kilometer lange Langebaan-Lagune, in der im flachen Wasser geplanscht werden kann und unweit entfernt das tosende Meer des Atlantiks. Wenige Menschen, allerdings auch heute wenige Tiere. Schon mal auf einem Hausboot übernachtet? Hier kann man das. Ganz besonders prachtvoll muss es im Frühjahr sein, denn seit 2000 ist der Park als Biosphärenreservat von der UNESCO ausgewiesen und zum Schutz der Natur wird ein Teil nur zur Blütezeit geöffnet. Zum Wandern, Radeln und zum Braai (Grillen) sehr schön. 

Und dann ist da noch das Geelbek Restaurant. Total runtergekommen und dennoch mit herrlichen Details. Da stimmt die Vintage-Basis und das Wenige, also komplett neue Küche, Einrichtung, Management...ein Klacks. 



    
Man muss nicht immer Garden Route. Man kann auch das Western Cape mit der West Coast mit Paternoster, Cederberg und Wupperthal...insbesondere wenn nicht allzu viel Zeit ist und ganz besonders im südafrikanschen Frühling. 

12. März 2016

Samstag: Rugby

Heute spielen die Stormers. Immer wenn ich hier Rugby im Fernsehen geschaut habe, war ich verwundert über die Spielregeln, die sich mir nicht erschlossen und irgendwie lagen die Spieler eigentlich die meiste Zeit übereinander oder sind übereinander hergefallen. Meins ist es nicht. Nun soll man sich ja von Vorurteilen nicht leiten lassen, also gehe ich mit und schaue mir das in der Realität an. Und ja, ich bestätige: es ist hier eine tageseinnehmende Tradition und die Regeln verstehe ich immer noch nicht.

Vorglühen
Tradition ist, dass sich viele Hardcore-Fans bereits Stunden vorher auf dem gegenüberliegenden Platz des Newland Stadions zum Vorglühen und Grillen treffen. Ich weiß auch warum: im Stadion gibt es keinen Alkohol. Ein grünes Blatt sieht man ausschließlich an den Bäumen, nicht auf den Tellern, denn es gibt Fleisch. Heruntergespült mit Bier, Cola-Whisky, wahrscheinlich ist auch der eine oder andere Klipdrift dabei. Auffällig auch, dass Rugby irgendwie von sportfernen, eher moppeligen Menschen angezogen wird, was der Fröhlichkeit und an der einen oder anderen Stelle ausgelebten Tanzlaune keinen Abruch tut.

Selbst das notwendige Accessoire ist hier in Rugby-Laune: der Grill ist eine Rugby-Pille.

Auf dem Weg von besagtem Grill-Vorglüh-Treffplatz zum Newlands Stadion, dem Heimstadion der Stormers, läuft man vorbei an einem sehr englischen weißen Croquet-Platz: so nah sind hier die Welten beieinander. Vor einer Stunde noch in Khayelitsha, eben mit vielen Coloureds auf dem Grillplatz und direkt gegenüber ein englischer gepflegter Rasen, auf dem elegant weiß gekleidete Menschen eine kleine Kugel geschickt durch ein kleines gebogenes Törchen bringen.  

Am Stadion
Und dann sind wir am Stadion. Zwei Stunden vor Spielbeginn ist es rappelvoll. Zwei sehr attraktive Jungsgruppen, eine davon aus Argentinien tauchen in ihren Trikots beziehungsweise Schuluniformen auf. Hellblaue Oxford-Hemden mit Emblem getragen zu beigen Bermuda-Shorts: ich bin dafür. Es kam zu einem großen Hallo, insbesondere als die Cheerleader-Ladies kamen, um dem ganzen Vorglühen noch das Tüpfelchen auf´s i zu setzten.

Anpfiff

Bei diesem Mannschaftsport scheint für mich alles anders. Der Ball, Pille, Kugel, also der Rugby darf nicht nach vorne gespielt werden, immer nur quer. Was ist das denn? Dem Teamsport nicht ganz abgeneigt, weiß ich, dass beim Fußball, Handball, Hockey der Ball immer versucht wird nach vorne zu bringen, nämlich ins Tor. Geschickterweise wird mal hintenrum abgegeben, ein Spiel damit aufgebaut. Beim Rugby nicht. Entweder geht es nur zur Seite oder mitten in den Mann. Einfach durch, der Stärkere gewinnt. Die Masse tobt.

Einer ragte da ganz besonders heraus: Eben Etzebeth. Gefühlt ist dieses feingliedrige Kerlchen drei Meter groß und auf dem Platz am auffäligsten: 24 Jahre, 2,04 m, 117 kg.

Nach den ersten fünf Minuten habe ich bereits auf die Uhr gesehen: die restlichen 35 Minuten dieser ersten Halbzeit, Pause und dann noch einmal weitere 40 Minuten. Weit gefehlt: ständig wurde die Uhr angehalten, es gab Videobeweise. So kam das Spiel auf ca. 120 Minuten. Und ich habe nichts zu lesen dabei.

Die einzige schöne Aktion beim Rugby ist, wenn sich von jedem Team jeweils acht Spieler einharken, der Rugby unter die Menge gelegt wird und es dann ein Geruckel und Gezuckel gibt. Acht mal hundert Kilo Kraft gegen acht mal hundert Kilo Kraft. 

Ich mag diese Sportart, weil Männer dabei so herrlich körperlich miteinander sind, miteinander ist dabei wichtig und diszipliniert, körperbeherrscht, dass ist Darling wichtig. Ich bezweifel das, warum gibt es am Ende so viele blutige Wunden?                   











 

Rondebosch Park Market

Ach, wie cosy! Wir waren zwar schon in der Abbauphase, aber es lässt sich erahnen: Der Rondebosch Park Market ist klein und hübsch und liegt unter rauschenden, schattenspendenden Bäumen. Buntes Volk, frisches tolles Brot, indisches Curry und sehr nettes DIY-Living-Gedöns:



 

Projekt: Gemüsegarten

Heute konnte ich mir endlich das neue Gemüsegartenprojekt bei Understand, Hope & Care ansehen, welches in einer Kooperation mit einer anderen Stiftung entstanden ist. Es ist einmalig in einer Township-Crèche, denn hier wächst das Gemüse über dem Boden. Spart enorm an Platz, denn den gibt es hier eben nicht.    Samstag, weniger Hallo im Hort, dafür mehr auf der Strasse.